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Von März 2001 bis Dezember
2007 war die theatrale am Waisenhausring in Halle (Saale) mit einem Saal,
einem Studio und einem bespielbaren Theatercafé das größte freie Theater in
Sachsen-Anhalt. Betreiber waren die Freien Komödianten e.V., ein Theaterverein, der
seit seiner Gründung 1997 ca. 90 eigene Theaterproduktionen realisierte.
Gegründet wurde der Verein von einer Künstlergruppe um den Schauspieler und
Regisseur Tom Wolter, der den Verein und das Theater bis August 2006
leitete. Von da an bis zur
Auflösung des Vereins und der Schließung der theatrale Anfang 2008 bestand die
Leitung aus Volker Dirkes, Mario Pinkowski und Simon van Parys.
Die erste Arbeit von Simon van Parys als
Schauspieler an der theatrale war die Rolle des Peter in „Shakespeares
sämtliche Werke – leicht gekürzt“, dem Sommertheater 2004. Anschließend
lieferte er als Liedermacher Roger Opitz den musikalischen Rahmen in der
monatlichen Talkshow „Anne am Abend“. Es folgten Rollen in „Armut Neu“
(Stückentwicklung) von Malrold Langer-Phillipsen, „Die Baugrube“ von Lothar
Trolle, „Die Räuber„ von Friedrich Schiller, „NICHT über die Liebe“ nach
Viktor Schlowskij, „Himmel und Halle“ (Stückentwicklung), „Hoffnung auf
Segen“ von Herman Heijermans und „Der zerbrochne Krug" von Heinrich von
Kleist.
Als Regisseur inszenierte er „Nachtbeleuchtung“
von Curt Goetz, die Kindertheaterstücke „Mary“, „Die
Schneekönigin“ und „Tausendundeine Nacht“, sowie die Schülerproduktion „Die
Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht. Er schrieb die jeweiligen
Stückfassungen und entwickelte das jeweilige Bühnenbild.
Während seiner Zeit in der Leitung der
theatrale war Simon van Parys für die Öffentlichkeitsarbeit
des Theaters verantwortlich. |